Karl Fiehler
Münchner Oberbürgermeister
Umfang des neuen Profils
Als Münchner Oberbürgermeister prägte Karl Fiehler die kommunale Verfolgung der Juden mit; in einem Rundschreiben vom 1933-03-24 ordnete er an, städtische Aufträge nicht an Unternehmen zu vergeben, die Juden oder Ausländern gehörten oder von ihnen geleitet wurden. Im 1949-01 stufte ihn die Münchner Spruchkammer in Kategorie II ein und verhängte 2 Jahre Arbeitslager, die durch die Internierung als verbüßt galten, sowie ein 12-jähriges Berufsverbot; dies war keine strafrechtliche Verurteilung wegen Holocaustverbrechen.
Verbundene Verbrechen und Orte
- Judenverfolgung
- Administrative Repression
- Verbrechensbürokratie
- München, Deutschland