Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe
Kurt Eccarius
Kurt Eccarius war Leiter des Zellenbaus in Sachsenhausen. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Sachsenhausen, Deutschland) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.
Gesicherte Befunde
- Kurt Eccarius: 1905-03-05–1984-10-09. (Quelle: Deutsche Biographie, zitierter Abschnitt; Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, zitierter Abschnitt; Quelle: Gedenkstättenforum, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian State Archives, zitierter Abschnitt)
- Als langjähriger Leiter des Zellenbaus im KZ Sachsenhausen trug er das dortige Gewaltsystem mit und leistete Beihilfe zur Ermordung des 14-jährigen Heinrich Petz. (Quelle: Deutsche Biographie, zitierter Abschnitt; Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, zitierter Abschnitt; Quelle: Gedenkstättenforum, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian State Archives, zitierter Abschnitt)
- 1947 wurde er zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt; am 1969-12-22 bildete ein westdeutsches Gericht eine Gesamtstrafe von 8,5 Jahren, die nach Anrechnung früherer Strafe und Untersuchungshaft als verbüßt galt. (Quelle: Deutsche Biographie, zitierter Abschnitt; Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, zitierter Abschnitt; Quelle: Gedenkstättenforum, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian State Archives, zitierter Abschnitt)
Stellung in der Verantwortungskette
Das Profil trennt die belegte Funktion und das individuelle Handeln von den weiter reichenden Verbrechen der Institution oder unterstellten Formation. (Quelle: Deutsche Biographie, zitierter Abschnitt; Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, zitierter Abschnitt; Quelle: Gedenkstättenforum, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian State Archives, zitierter Abschnitt)
Zentrale Ereignisse und Mechanismen
- Als langjähriger Leiter des Zellenbaus im KZ Sachsenhausen trug er das dortige Gewaltsystem mit und leistete Beihilfe zur Ermordung des 14-jährigen Heinrich Petz. (Quelle: Deutsche Biographie, zitierter Abschnitt; Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, zitierter Abschnitt; Quelle: Gedenkstättenforum, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian State Archives, zitierter Abschnitt)
- 1947 wurde er zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt; am 1969-12-22 bildete ein westdeutsches Gericht eine Gesamtstrafe von 8,5 Jahren, die nach Anrechnung früherer Strafe und Untersuchungshaft als verbüßt galt. (Quelle: Deutsche Biographie, zitierter Abschnitt; Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, zitierter Abschnitt; Quelle: Gedenkstättenforum, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian State Archives, zitierter Abschnitt)
Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.
Aufarbeitung nach 1945
1947 wurde er zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt; am 1969-12-22 bildete ein westdeutsches Gericht eine Gesamtstrafe von 8,5 Jahren, die nach Anrechnung früherer Strafe und Untersuchungshaft als verbüßt galt. (Quelle: Deutsche Biographie, zitierter Abschnitt; Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, zitierter Abschnitt; Quelle: Gedenkstättenforum, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian State Archives, zitierter Abschnitt)
Grenzen der Quellenlage
Aufgenommen sind nur Aussagen, die den genannten Belegen zugeordnet sind. Ohne gesonderten Nachweis werden weder eine individuelle Opferzahl noch weitere Befehle zugeschrieben. Wegen ungeklärter Rechte wurde kein Porträt ausgewählt. (Quelle: Deutsche Biographie, zitierter Abschnitt; Quelle: United States Holocaust Memorial Museum, zitierter Abschnitt; Quelle: Gedenkstättenforum, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian State Archives, zitierter Abschnitt)
Quellen
Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.