Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe
Max Simon
Max Simon war Waffen-SS-Divisionskommandeur. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Toskana und Emilia-Romagna, Italien) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.
Gesicherte Befunde
- Max Simon: 1899-01-06–1961-02-01. (Quelle: Italian Ministry of Defence, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, zitierter Abschnitt; Quelle: Italian Chamber of Deputies, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, Monte Sole, zitierter Abschnitt)
- Als Kommandeur der 16. SS-Panzergrenadier-Division Reichsführer-SS führte Max Simon eine Formation, die schwere Massaker an italienischen Zivilisten verübte, darunter in Sant’Anna di Stazzema und im Gebiet von Monte Sole. (Quelle: Italian Ministry of Defence, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, zitierter Abschnitt; Quelle: Italian Chamber of Deputies, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, Monte Sole, zitierter Abschnitt)
- Ein britisches Militärgericht in Padua verurteilte ihn 1947 zum Tode; 1948 wurde die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt, und am 1954-11-30 wurde er entlassen. (Quelle: Italian Ministry of Defence, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, zitierter Abschnitt; Quelle: Italian Chamber of Deputies, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, Monte Sole, zitierter Abschnitt)
Stellung in der Verantwortungskette
Das Profil trennt die belegte Funktion und das individuelle Handeln von den weiter reichenden Verbrechen der Institution oder unterstellten Formation. (Quelle: Italian Ministry of Defence, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, zitierter Abschnitt; Quelle: Italian Chamber of Deputies, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, Monte Sole, zitierter Abschnitt)
Zentrale Ereignisse und Mechanismen
- Als Kommandeur der 16. SS-Panzergrenadier-Division Reichsführer-SS führte Max Simon eine Formation, die schwere Massaker an italienischen Zivilisten verübte, darunter in Sant’Anna di Stazzema und im Gebiet von Monte Sole. (Quelle: Italian Ministry of Defence, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, zitierter Abschnitt; Quelle: Italian Chamber of Deputies, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, Monte Sole, zitierter Abschnitt)
- Ein britisches Militärgericht in Padua verurteilte ihn 1947 zum Tode; 1948 wurde die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt, und am 1954-11-30 wurde er entlassen. (Quelle: Italian Ministry of Defence, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, zitierter Abschnitt; Quelle: Italian Chamber of Deputies, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, Monte Sole, zitierter Abschnitt)
Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.
Aufarbeitung nach 1945
Ein britisches Militärgericht in Padua verurteilte ihn 1947 zum Tode; 1948 wurde die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt, und am 1954-11-30 wurde er entlassen. (Quelle: Italian Ministry of Defence, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, zitierter Abschnitt; Quelle: Italian Chamber of Deputies, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, Monte Sole, zitierter Abschnitt)
Grenzen der Quellenlage
Aufgenommen sind nur Aussagen, die den genannten Belegen zugeordnet sind. Ohne gesonderten Nachweis werden weder eine individuelle Opferzahl noch weitere Befehle zugeschrieben. Wegen ungeklärter Rechte wurde kein Porträt ausgewählt. (Quelle: Italian Ministry of Defence, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, zitierter Abschnitt; Quelle: Italian Chamber of Deputies, zitierter Abschnitt; Quelle: NS-Täter in Italien, Monte Sole, zitierter Abschnitt)
Quellen
Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.