Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Martin Gottfried Weiss

Am 1945-12-13 verurteilte ihn ein US-Militärgericht zum Tode; das Urteil wurde am 1946-05-29 in Landsberg vollstreckt. 1905–1946

Martin Gottfried Weiss war Konzentrationslagerkommandant. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Dachau und Neuengamme, Deutschland) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

KonzentrationslagerLagerterrorSSMajdanek

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Das Profil trennt die belegte Funktion und das individuelle Handeln von den weiter reichenden Verbrechen der Institution oder unterstellten Formation. (Quelle: Library of Congress, zitierter Abschnitt; Quelle: Dachau Concentration Camp Memorial Site, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian House of History, zitierter Abschnitt)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Am 1945-12-13 verurteilte ihn ein US-Militärgericht zum Tode; das Urteil wurde am 1946-05-29 in Landsberg vollstreckt. (Quelle: Library of Congress, zitierter Abschnitt; Quelle: Dachau Concentration Camp Memorial Site, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian House of History, zitierter Abschnitt)

Grenzen der Quellenlage

Aufgenommen sind nur Aussagen, die den genannten Belegen zugeordnet sind. Ohne gesonderten Nachweis werden weder eine individuelle Opferzahl noch weitere Befehle zugeschrieben. Wegen ungeklärter Rechte wurde kein Porträt ausgewählt. (Quelle: Library of Congress, zitierter Abschnitt; Quelle: Dachau Concentration Camp Memorial Site, zitierter Abschnitt; Quelle: Bavarian House of History, zitierter Abschnitt)

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.