24 Studien / 54 · Kielce-Gebiet

Mniów und Raszówka: Bewohner in einem brennenden Haus eingeschlossen

In Raszówka befindet sich ein Grab von Menschen, die während der deutschen Pazifizierung der Gemeinde Mniów ermordet wurden. Die Denkmalpflege-Dokumentation beschreibt das Verbrennen einer großen Gruppe in einem abgelegenen Haus. Sie erlaubt die Benennung des Orts und Charakters des Verbrechens, ist aber kein vollständiges Ermittlungsprotokoll. Der Artikel bewahrt die in dieser Quelle genannten zahlenmäßigen Annäherungen. [1]

Redaktionelle Darstellung auf Grundlage der unten genannten Quellen. Quellenprüfung: 5. September 2026.

Opfer und Bilanz
Mehr als 50 Personen in der Aktion; nach kommunaler Dokumentation etwa 30 in einem Haus in Raszówka Verbrannte.
Täter
Deutsche Gendarmerie und SS aus Kielce nach kommunaler Dokumentation.
Dokumentierte Methoden
Zusammentreiben von Menschen in einem Haus · Verbrennen bei lebendigem Leib · Erschießung

Grundlage der Angaben und ihrer Einschränkungen: [1]

Mord in einem abgelegenen Gebäude

Das kommunale Denkmalpflegeprogramm beschreibt das während der Aktion vom 26. Mai begangene Verbrechen. Die Opfer kamen aus mehreren nahen Siedlungen. Die größte Gruppe wurde in einem freistehenden Haus in Raszówka eingeschlossen, das angezündet wurde. Das amtliche Dokument spricht von etwa dreißig Verbrannten, darunter fünf Kindern. Der Friedhof bewahrt die Erinnerung an einen Ort, der unmittelbar mit ihrem Tod verbunden ist. [1]

Umfang der Aktion

Das Gemeindprogramm nennt außerdem Plünderung, Verhaftungen und Brandstiftungen in der Umgebung. Die Bilanz der gesamten Pazifizierung ist weiter als die Zahl der Opfer eines einzigen Gebäudes. Die Bewohner Raszówkas sind keine zusätzliche Kategorie, die erneut zur Gesamtzahl der Getöteten addiert werden kann. [1]

Das Grab als Zeugnis

Die Selbstverwaltungsdokumentation verbindet die Geschichte der Pazifizierung mit der Beschreibung des erhaltenen Friedhofs. Sie ist für die Lokalisierung des Gedenkorts wertvoll, ersetzt aber weder ein Exhumierungsprotokoll noch eine vollständige Namensliste. Die Information über das Verbrennen von Menschen übernehmen wir daher quellengetreu und bewahren zugleich deren gerundete Bilanz. [1]

Grenzen der Feststellungen

Die Beschreibung beruht auf einem amtlichen Denkmalpflegeprogramm. Die verwendeten Annäherungen sind keine vollständige Namensbilanz. Die Quelle nennt die genaue Einheit nicht. [1]

Quellen und Anmerkungen

Verweise an den Absätzen benennen die Grundlage einzelner Feststellungen. Bibliographische Angaben bleiben in ihrer Originalsprache; die Hinweise erläutern die Verwendung jeder Quelle.

Bibliographische Angaben und Hinweise zur Quellennutzung bleiben auf Polnisch, um die originale wissenschaftliche Zitierung zu bewahren.

  1. Rada Gminy Mniów. Gminny program opieki nad zabytkami: cmentarz ofiar pacyfikacji w Mniowie-Raszówce. Dziennik Urzędowy Województwa Świętokrzyskiego.

    opracowanie instytucjonalne · Uchwała 396/LVII/2023, s. 32–33 pliku PDF (numeracja dziennika) · Dostęp: 2026-09-05.

    Verwendung dieser Quelle: Opis pacyfikacji 26.05.1943, palenie ludzi w domu i historia cmentarza; dokument urzędowy.

Wie wir Quellen bewerten

Die Grundlage bilden vor allem polnische wissenschaftliche Publikationen, Ermittlungsergebnisse, Archive, Museen und dokumentierte Zeugenaussagen. Die Zuverlässigkeit beurteilen wir nach Herkunft des Dokuments, wissenschaftlicher Methode und Überprüfbarkeit der Feststellung. Aussagen von Tätern und Familienüberlieferungen über Täter verlangen einen besonders kritischen Abgleich mit anderem Material. Zwei Seiten derselben Institution können dieselbe Feststellung wiederholen; sie gelten nicht automatisch als unabhängige Bestätigung.

Vollständige Methodik