24 Studien / 54 · Kielce-Gebiet
Mniów und Raszówka: Bewohner in einem brennenden Haus eingeschlossen
26. Mai 1943 · Verbrennen bei lebendigem Leib und Morde bei „Befriedungsaktionen“
In Raszówka befindet sich ein Grab von Menschen, die während der deutschen Pazifizierung der Gemeinde Mniów ermordet wurden. Die Denkmalpflege-Dokumentation beschreibt das Verbrennen einer großen Gruppe in einem abgelegenen Haus. Sie erlaubt die Benennung des Orts und Charakters des Verbrechens, ist aber kein vollständiges Ermittlungsprotokoll. Der Artikel bewahrt die in dieser Quelle genannten zahlenmäßigen Annäherungen. [1]
Redaktionelle Darstellung auf Grundlage der unten genannten Quellen. Quellenprüfung: 5. September 2026.
- Opfer und Bilanz
- Mehr als 50 Personen in der Aktion; nach kommunaler Dokumentation etwa 30 in einem Haus in Raszówka Verbrannte.
- Täter
- Deutsche Gendarmerie und SS aus Kielce nach kommunaler Dokumentation.
- Dokumentierte Methoden
- Zusammentreiben von Menschen in einem Haus · Verbrennen bei lebendigem Leib · Erschießung
Mord in einem abgelegenen Gebäude
Das kommunale Denkmalpflegeprogramm beschreibt das während der Aktion vom 26. Mai begangene Verbrechen. Die Opfer kamen aus mehreren nahen Siedlungen. Die größte Gruppe wurde in einem freistehenden Haus in Raszówka eingeschlossen, das angezündet wurde. Das amtliche Dokument spricht von etwa dreißig Verbrannten, darunter fünf Kindern. Der Friedhof bewahrt die Erinnerung an einen Ort, der unmittelbar mit ihrem Tod verbunden ist. [1]
Umfang der Aktion
Das Gemeindprogramm nennt außerdem Plünderung, Verhaftungen und Brandstiftungen in der Umgebung. Die Bilanz der gesamten Pazifizierung ist weiter als die Zahl der Opfer eines einzigen Gebäudes. Die Bewohner Raszówkas sind keine zusätzliche Kategorie, die erneut zur Gesamtzahl der Getöteten addiert werden kann. [1]
Das Grab als Zeugnis
Die Selbstverwaltungsdokumentation verbindet die Geschichte der Pazifizierung mit der Beschreibung des erhaltenen Friedhofs. Sie ist für die Lokalisierung des Gedenkorts wertvoll, ersetzt aber weder ein Exhumierungsprotokoll noch eine vollständige Namensliste. Die Information über das Verbrennen von Menschen übernehmen wir daher quellengetreu und bewahren zugleich deren gerundete Bilanz. [1]
Grenzen der Feststellungen
Die Beschreibung beruht auf einem amtlichen Denkmalpflegeprogramm. Die verwendeten Annäherungen sind keine vollständige Namensbilanz. Die Quelle nennt die genaue Einheit nicht. [1]
Quellen und Anmerkungen
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Rada Gminy Mniów. Gminny program opieki nad zabytkami: cmentarz ofiar pacyfikacji w Mniowie-Raszówce. Dziennik Urzędowy Województwa Świętokrzyskiego.
Verwendung dieser Quelle: Opis pacyfikacji 26.05.1943, palenie ludzi w domu i historia cmentarza; dokument urzędowy.
Wie wir Quellen bewerten
Die Grundlage bilden vor allem polnische wissenschaftliche Publikationen, Ermittlungsergebnisse, Archive, Museen und dokumentierte Zeugenaussagen. Die Zuverlässigkeit beurteilen wir nach Herkunft des Dokuments, wissenschaftlicher Methode und Überprüfbarkeit der Feststellung. Aussagen von Tätern und Familienüberlieferungen über Täter verlangen einen besonders kritischen Abgleich mit anderem Material. Zwei Seiten derselben Institution können dieselbe Feststellung wiederholen; sie gelten nicht automatisch als unabhängige Bestätigung.
Vollständige Methodik