Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe
Waldemar Klingelhöfer
Waldemar Klingelhöfer war Führer des Vorkommandos Moskau und Stabsoffizier der Einsatzgruppe B.. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Smolensk und deutsch besetztes sowjetisches Gebiet) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.
Gesicherte Befunde
- Klingelhöfer wurde am 4. April 1900 in Moskau geboren und war SD-Offizier bei der Einsatzgruppe B. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Das Gericht stützte sich unter anderem auf seine eigene Erklärung, er habe dreißig Juden, die ein Ghetto ohne Erlaubnis verlassen hatten, persönlich erschossen. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Am 10. April 1948 wurde er zum Tode verurteilt; am 31. Januar 1951 folgte die Umwandlung in lebenslange Haft und am 12. Dezember 1956 die bedingte Entlassung. Er starb am 18. Januar 1977 in Villingen. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Stellung in der Verantwortungskette
Das Profil rechnet Klingelhöfer nicht die gesamte Opferzahl der Einsatzgruppe B zu, sondern trennt die eingeräumte Tat von seiner Führungsrolle. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Zentrale Ereignisse und Mechanismen
- 1941 führte er das Vorkommando Moskau innerhalb der Einsatzgruppe B. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- 1948 stellte der Einsatzgruppen-Prozess seine Führungsverantwortung und direkte Beteiligung an einer Erschießung fest. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.
Aufarbeitung nach 1945
Am 10. April 1948 wurde er zum Tode verurteilt; am 31. Januar 1951 folgte die Umwandlung in lebenslange Haft und am 12. Dezember 1956 die bedingte Entlassung. Er starb am 18. Januar 1977 in Villingen. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Grenzen der Quellenlage
Für die Veröffentlichung wurde kein sicher lizenziertes Porträt ermittelt; das Profil bleibt bis zu einer gesonderten Rechteprüfung ohne Bild. Die genaue Opferzahl seiner Einheit wird hier nicht festgelegt. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Quellen
Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.