Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Heinrich Josten

Im Krakauer Auschwitz-Prozess verurteilt und am 24. Januar 1948 hingerichtet. 1893–1948

Heinrich Josten war SS-Offizier beim Lagerarrest und bei einer Wachkompanie in Auschwitz. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Auschwitz) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

KonzentrationslagerSelektionenHinrichtungenLagerterror

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Das Profil ordnet ihm nur die im Prozessmaterial individuell benannten Funktionen und Taten zu, nicht jedes Verbrechen der Wachkompanie oder des gesamten Auschwitz-Komplexes. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Das Oberste Nationaltribunal Polens verurteilte ihn zum Tode; nach Ablehnung des Gnadengesuchs wurde er am 24. Januar 1948 in Krakau hingerichtet. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Grenzen der Quellenlage

Eine eigene Opferzahl wird nicht festgelegt, und die gerichtlichen Feststellungen werden nicht auf in den Quellen fehlende Ereignisse ausgeweitet. Ein Porträt mit eindeutig belegten Veröffentlichungsrechten wurde nicht gefunden. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.