Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Wilhelm Henkel

Am 13. Mai 1946 im Mauthausen-Hauptverfahren zum Tode verurteilt; das Urteil wurde am 28. Mai 1947 vollstreckt. 1909–1947

Wilhelm Henkel war leitender Lagerzahnarzt. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Mauthausen) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

KonzentrationslagerNS-MedizinLagerterror

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Das Urteil belegt Henkels Beteiligung am Lagersystem als leitender Zahnarzt. Das Profil macht aus dem Sammelvorwurf keine Behauptung, er habe jede darin genannte Tat persönlich ausgeführt. (Quelle: angeführter Beleg; Quelle: angeführter Beleg; Quelle: angeführter Beleg)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Im Mauthausen-Hauptverfahren wurde er am 13. Mai 1946 zum Tode verurteilt und am 28. Mai 1947 hingerichtet. (Quelle: angeführter Beleg; Quelle: angeführter Beleg)

Grenzen der Quellenlage

Die verfügbaren Quellen belegen Funktion und Verurteilung nach der Common-Design-Anklage, rechtfertigen aber weder die persönliche Zurechnung jeder darin genannten Tat noch eine individuelle Opferzahl. Ein Porträt mit eindeutig dokumentierten Veröffentlichungsrechten wurde nicht gefunden. (Quelle: angeführter Beleg; Quelle: angeführter Beleg; Quelle: angeführter Beleg)

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.