Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe
Wilhelm Gerhard Gehring
Wilhelm Gerhard Gehring war Blockführer und Arrestaufseher in Auschwitz, beteiligt an Hinrichtungen. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Auschwitz und Oberschlesien) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.
Gesicherte Befunde
- Wilhelm Gerhard Gehring wurde am 14. Januar 1901 in Osnabrück geboren und am 24. Januar 1948 in Krakau hingerichtet. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Von 1942 bis 1943 war er Arrestaufseher und Blockführer des Blocks 11 im Lagerkomplex Auschwitz. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Das Urteil schrieb ihm die persönliche Beteiligung an Einzel- und Massenerschießungen an der Schwarzen Wand sowie an öffentlichen Hinrichtungen in Monowitz zu. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Stellung in der Verantwortungskette
Das Profil stützt Gehrings Verantwortung auf individuelle Feststellungen des Urteils und die Dokumentation der Gedenkstätte, nicht allein auf seine Lagerfunktionen. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Zentrale Ereignisse und Mechanismen
- 1942–1943 beteiligte er sich an Hinrichtungen bei Block 11 und später an öffentlichen Hinrichtungen in Monowitz. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- 1947 wurde er zum Tode verurteilt und am 24. Januar 1948 hingerichtet. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.
Aufarbeitung nach 1945
Das Oberste Nationale Tribunal verurteilte ihn am 22. Dezember 1947 zum Tode; das Urteil wurde am 24. Januar 1948 vollstreckt. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Grenzen der Quellenlage
Das Profil legt keine eigene Opferzahl fest, weil das Urteil zahlreiche Taten beschreibt, aber keine belastbare Grundlage für eine persönliche Gesamtzahl liefert. Ein freigegebenes Porträt zur Veröffentlichung wurde nicht gefunden. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Quellen
Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.