Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe
Robert Heinrich Wagner
Robert Heinrich Wagner war Gauleiter von Baden und Chef der Zivilverwaltung im besetzten Elsass. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Baden und besetztes Elsass) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.
Gesicherte Befunde
- Robert Heinrich Wagner wurde am 13. Oktober 1895 in Lindach geboren und war Gauleiter von Baden sowie Chef der Zivilverwaltung im besetzten Elsass. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Er leitete Germanisierung, Ausweisungen und Repression; Gegenstand des Prozesses waren auch der erzwungene deutsche Wehrdienst für Elsässer und Eingriffe in die Besatzungsjustiz. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Das Ständige Militärgericht in Straßburg verurteilte ihn am 3. Mai 1946 zum Tode und zur Vermögenseinziehung; nach der Berufung wurde er am 14. August 1946 hingerichtet. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Stellung in der Verantwortungskette
Das Profil trennt Wagners Verantwortung als Leiter der Besatzungsverwaltung von Taten, deren unmittelbare Ausführende die Quellen nicht benennen. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Zentrale Ereignisse und Mechanismen
- Seit 1940 setzte er als Chef der Zivilverwaltung im Elsass nationalsozialistische Germanisierung und Zwangsrekrutierung durch. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Der Straßburger Prozess dauerte vom 23. April bis 3. Mai 1946 und endete mit dem Todesurteil. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.
Aufarbeitung nach 1945
Das Ständige Militärgericht in Straßburg verurteilte ihn am 3. Mai 1946 zum Tode und zur Vermögenseinziehung; nach der Berufung wurde er am 14. August 1946 hingerichtet. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Grenzen der Quellenlage
Es behauptet nicht, Wagner habe jede Ausweisung oder Hinrichtung persönlich ausgeführt, und nennt keine gesonderte Opferzahl. Ein Porträt mit sicher geprüfter Lizenz liegt nicht vor. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Quellen
Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.