Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Paul Szczurek

Am 22. Dezember 1947 zum Tode verurteilt; am 24. Januar 1948 hingerichtet. 1908–1948

Paul Szczurek war Wachmann und Blockführer in Auschwitz mit Beteiligung an Selektionen und Morden. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Auschwitz) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

AuschwitzSelektionenHinrichtungenLagerterrorEinzeltötungenShoah

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Das Profil ordnet Szczurek konkrete, im Urteil festgestellte Taten zu: Selektionen, das Treiben von Opfern in die Gaskammern, Misshandlungen und einzelne Morde. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Das Oberste Nationale Tribunal verurteilte ihn am 22. Dezember 1947 zum Tode; am 24. Januar 1948 wurde das Urteil in Krakau vollstreckt. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Grenzen der Quellenlage

Das Profil leitet über die im Urteil beschriebenen Einzeltaten hinaus keine Gesamtzahl seiner Opfer ab und setzt seine Mitwirkung in der SS-Gruppe für Selektionen und Vergasungen nicht mit der Leitung des gesamten Vernichtungsmechanismus gleich. Ein Porträt mit eindeutig belegten Veröffentlichungsrechten wurde nicht gefunden. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.