Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Hermann Hoth

im OKW-Prozess zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt 1885–1971

Hermann Hoth war Panzertruppenbefehlshaber an der Ostfront. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (besetzte sowjetische Gebiete) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

KriegsverbrechenKriegsgefangeneKommissarbefehl

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Die Verantwortung stützt sich auf konkrete gerichtliche Feststellungen zur Weitergabe des Befehls und zum Handeln unterstellter Einheiten, nicht allein auf den Rang. (Quelle: Harvard University, Projekt zu den Nürnberger Prozessen, Überblick zum OKW-Prozess: Hoths Kommando, Urteil und Strafe.; Quelle: Library of Congress, Prozesse gegen Kriegsverbrecher, Bd. X: Feststellungen zum Kommissarbefehl und zu Hoths Kommando.; Quelle: US-Nationalarchiv, Leitfaden zu den Nürnberger Nachfolgeprozessen und den Akten des OKW-Prozesses.)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Das US-Gericht sprach Hoth in den Anklagepunkten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig und verhängte fünfzehn Jahre Haft. (Quelle: US-Nationalarchiv, Leitfaden zu den Nürnberger Nachfolgeprozessen und den Akten des OKW-Prozesses.)

Grenzen der Quellenlage

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.