Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Hans von Salmuth

1948 zu zwanzig Jahren verurteilt; Strafe herabgesetzt und 1953 entlassen 1888–1962

Hans von Salmuth war Armeeoberbefehlshaber und General der Wehrmacht. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (besetzte Sowjetunion · Frankreich) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

KriegsverbrechenKriegsgefangeneZwangsarbeit

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Die Verantwortung wird an dokumentierte Befehle, Führungspraxis und die individuellen Feststellungen des Gerichts gebunden. (Quelle: Library of Congress, Trials of War Criminals, volume XI, judgment, printed pp. 615-637 and sentences pp. 696-697; Quelle: University of Georgia School of Law, Nuremberg Military Tribunal case 12 collection; High Command Case metadata and judgment set; Quelle: United States National Archives, section on sentence commutations and alphabetical defendant index; Hans von Salmuth)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Das Gericht sprach Salmuth in den Punkten II und III schuldig und verhängte zwanzig Jahre Haft. Die Strafe wurde später herabgesetzt; 1953 kam er frei. (Quelle: Library of Congress, Trials of War Criminals, volume XI, judgment, printed pp. 615-637 and sentences pp. 696-697; Quelle: University of Georgia School of Law, Nuremberg Military Tribunal case 12 collection; High Command Case metadata and judgment set; Quelle: United States National Archives, section on sentence commutations and alphabetical defendant index; Hans von Salmuth)

Grenzen der Quellenlage

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.