Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe
Friedrich Karl Wilhelm
Friedrich Karl Wilhelm war leitender SS-Sanitätsdienstgrad im Häftlingskrankenbau. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Buchenwald) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.
Gesicherte Befunde
- Friedrich Karl Wilhelm wurde am 6. März 1890 in Friedrichswalde geboren und starb am 26. November 1948 in Landsberg am Lech. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Von 1941 bis April 1945 war er leitender SS-Sanitätsdienstgrad im Häftlingskrankenbau des KZ Buchenwald. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Im Prozess wurde ihm die Beteiligung an der Tötung kranker Häftlinge durch Injektionen vorgeworfen; das Gericht stellte seine Hilfe und Teilnahme am verbrecherischen Lagersystem fest. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Am 14. August 1947 wurde er zum Tode verurteilt und am 26. November 1948 in Landsberg hingerichtet. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Stellung in der Verantwortungskette
Das Profil schreibt Friedrich Karl Wilhelm nur die in den angeführten Quellen belegte Rolle und das dort dokumentierte Verhalten zu, ohne ihm sämtliche Verbrechen der mit ihm verbundenen Institutionen oder Einheiten zuzurechnen. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Zentrale Ereignisse und Mechanismen
- Von 1941 bis April 1945 war er leitender SS-Sanitätsdienstgrad im Häftlingskrankenbau des KZ Buchenwald. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
- Am 14. August 1947 wurde er zum Tode verurteilt und am 26. November 1948 in Landsberg hingerichtet. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.
Aufarbeitung nach 1945
Nach dem Krieg wurde er im Buchenwald-Hauptprozess verurteilt und hingerichtet. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Grenzen der Quellenlage
Die Prozessakten enthalten Streit über das Ausmaß der Injektionen; das Profil nennt keine Opferzahl und stützt sich auf die festgestellte Beteiligung. Eine individuelle Opferzahl wird nicht festgelegt; zusätzliche Befehle oder Handlungen werden ohne ausdrücklichen Quellenbeleg nicht zugeschrieben. Ein Porträt mit eindeutig dokumentierten Veröffentlichungsrechten wurde nicht gefunden. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)
Quellen
Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.