Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Friedrich Engel

1999 wurde er in Italien in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt; der BGH hob das deutsche Urteil von 7 Jahren aus 2002 im Jahr 2004 auf und stellte das Verfahren ein. 1909–2006

Friedrich Engel war Leiter der Sipo- und SD-Außenstelle Genua. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Genua und Ligurien) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

Gestapo und SDVergeltungsexekutionenMassenhinrichtungen

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Das Profil schreibt Friedrich Engel nur die in den angeführten Quellen belegte Rolle und das dort dokumentierte Verhalten zu, ohne ihm sämtliche Verbrechen der mit ihm verbundenen Institutionen oder Einheiten zuzurechnen. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Weder die italienische Strafe noch die aufgehobene deutsche Strafe verbüßte er; er starb am 4. Februar 2006. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Grenzen der Quellenlage

Das deutsche Strafurteil blieb nicht bestehen; das Profil unterscheidet es klar vom rechtskräftigen italienischen Abwesenheitsurteil. Eine individuelle Opferzahl wird nicht festgelegt; zusätzliche Befehle oder Handlungen werden ohne ausdrücklichen Quellenbeleg nicht zugeschrieben. Ein Porträt mit eindeutig dokumentierten Veröffentlichungsrechten wurde nicht gefunden. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.