Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Friedrich Boßhammer

1972 nicht rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt; während der Revision verstorben. 1906–1972

Friedrich Boßhammer war Mitarbeiter des RSHA-Referats IV B 4 und Judenreferent beim BdS in Italien. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Italien) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

Deportation von JudenShoahReichssicherheitshauptamt (RSHA)

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Das Profil erfasst seine dokumentierte administrative und organisatorische Rolle bei den Deportationen, ohne ihm die persönliche Ausführung aller mit den Transporten verbundenen Verbrechen zuzuschreiben. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Boßhammer starb am 17. Dezember 1972 während des Revisionsverfahrens; das Urteil wurde nicht rechtskräftig. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Grenzen der Quellenlage

Das Profil wahrt den prozessualen Unterschied zwischen Urteil und Rechtskraft und nennt keine eigene Opferzahl. Ein Porträt mit eindeutig belegten Veröffentlichungsrechten wurde nicht gefunden. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.