Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Erich Wasicky

1946 zum Tode verurteilt; am 28. Mai 1947 hingerichtet 1911–1947

Erich Wasicky war SS-Apotheker im KZ Mauthausen, beteiligt an Häftlingsselektionen und am Umgang mit Tötungsmitteln. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Mauthausen · Österreich) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

KonzentrationslagerSelektionenGaskammern

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Wasickys Verantwortung beruht auf seiner individualisierten Rolle bei Selektionen und im Verfügungsweg eines Tötungsmittels, nicht allein auf seiner Tätigkeit in der Lagerapotheke. (Quelle: Haus der Geschichte Österreich, biogram „Erich Wasicky”, części o służbie w Mauthausen, selekcjach, Zyklonie B i procesie; Quelle: Mauthausen Memorial, Jahrbuch 2008, s. 66, przypis 2; US v. Hans Altfuldisch et al., ETO Case 000-50-5; Quelle: US National Archives and Records Administration, Reference Information Paper 115, records of U.S. Army war-crimes trials; Mauthausen parent case finding aid)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Das US-Militärgericht verurteilte Wasicky im Mauthausen-Hauptprozess zum Tode. Das Urteil wurde am 28. Mai 1947 in Landsberg vollstreckt. (Quelle: Haus der Geschichte Österreich, biogram „Erich Wasicky”, części o służbie w Mauthausen, selekcjach, Zyklonie B i procesie; Quelle: Mauthausen Memorial, Jahrbuch 2008, s. 66, przypis 2; US v. Hans Altfuldisch et al., ETO Case 000-50-5; Quelle: US National Archives and Records Administration, Reference Information Paper 115, records of U.S. Army war-crimes trials; Mauthausen parent case finding aid)

Grenzen der Quellenlage

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.