Deutschsprachige quellengebundene Ausgabe

Andreas Trum

Am 13. Mai 1946 zum Tode verurteilt; am 28. Mai 1947 hingerichtet. 1920–1947

Andreas Trum war Rapportführer und Arbeitseinsatzführer in Mauthausen mit Verantwortung für Strafen, Hinrichtungen und Häftlingsarbeit. Das Profil rekonstruiert Funktion und Handlungsspielraum im dokumentierten Tätigkeitsgebiet (Mauthausen) anhand des Amtes, von Entscheidungen, Aufsicht oder operativem Handeln. Es schreibt nicht sämtliche Verbrechen einer Institution oder Region einer einzelnen Person zu.

KonzentrationslagerLagerterrorZwangsarbeitHinrichtungen

Gesicherte Befunde

Stellung in der Verantwortungskette

Das Profil ordnet Trum seine dokumentierten Disziplinar- und Arbeitseinsatzaufgaben sowie in einer Zeugenaussage benannte Misshandlungen zu, ohne ihm die Verantwortung für jede Tat des Mauthausener Personals zu übertragen. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Zentrale Ereignisse und Mechanismen

Keine Rangliste nach Opferzahlen

Der Kreis beschreibt Macht, Funktion und Handlungsmacht. Mehrere Profile können verschiedene Teile derselben Verfolgungskette erfassen; Opferzahlen auf Profilebene dürfen daher nicht addiert werden.

Aufarbeitung nach 1945

Ein US-Militärgericht verurteilte ihn am 13. Mai 1946 zum Tode; nach der Überprüfung wurde das Urteil bestätigt und am 28. Mai 1947 vollstreckt. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Grenzen der Quellenlage

Das 2016 erschienene Jahrbuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen zitiert einen archivierten Lebenslauf mit dem Datum 28. November 1920, während eine spätere Tabelle von 2024 den 23. November nennt; das Profil übernimmt gemäß der Personalaktenbeschreibung den 28. November und legt die Abweichung offen. Ein Porträt mit eindeutig belegten Veröffentlichungsrechten wurde nicht gefunden. (Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg; Quelle: angeführter institutioneller oder gerichtlicher Beleg)

Quellen

Die Quellengrundlage verbindet institutionelles, archivalisches, prozessbezogenes oder wissenschaftliches Material von mindestens zwei unabhängigen Herausgebern.